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May 2010
Ins A Kromminga - "Ettlich Sind Bederlay Geslechts"
Eröffnung der Ausstellung am 7. Mai 2010 um 20 Uhr
Dauer der Ausstellung bis 30. Mai 2010
Öffnungszeiten:
Di Mi Do von 16 bis 19 Uhr
So von 15 bis 18 Uhr
Galerie Herold
Künstlerhaus Güterabfertigung
Beim Handelsmuseum 9
28195 Bremen
gefördert durch den Senator für Kultur Bremen
Artikel der Taz vom 8.5.2010 zur Ausstellung [jpeg]
February 2010
In A Shadow Box
Galerie Crystal Ball
Eröffnung am Freitag 12. Februar um 20 Uhr
12. Februar – 20. März 2010
mit:
Amy Arif , Susanna Bluhm, Marion Bösen , Cristina Gomez Barrio, Carda Burke, Claudia Medeiros Cardoso, Toni Crabb, Gabifront, Alexandra Gaul, Susanne Gerber, Elke Graalfs, Sabine Jamme, Anja Kaminski, Ins A Kromminga, Kirsty Kross, Fabienne Lasserre, Catherine Lorent, Yuki Mori,Ulrike Müller, Nadja Schöllhammer, Veronika Schumacher, Catriona Shaw, Ellen Takata, Zoe Thorne, Silke Thoss, Barbara Wagner
In seinem Text “Über Deckerinnerungen”, von 1899, thematisiert Sigmund Freud, wie Erinnerungen durchlässig und in veränderter Form wiederaufgerufen werden können. Die Deckerinnerung gibt die temporäre Trennung zwischen dem Bewusstsein und dem erinnerten Objekt wieder. 1925 griff Freud bei “Notiz über den ‘Wunderblock’“ dieses Konzept wieder auf, wobei er vorschlägt, dass ein einfaches Spielzeug für Kinder vielleicht eine gute Metapher dafür darstellt, wie Erinnerungen in der Psyche wirken. Mit dem Anheben der transparenten obersten Folie, verschinden die Linien und eine neue Zeichnung ist möglich. Dennoch lässt der Druck der zeichnenden Hand Spuren zurück, welche auf einem Medium unter der durchscheinenden Oberfläche aufgenommen werden. Mit dem Bezug zu diesen Ideen wird die Ausstellung „In A Shadow Box“ den Galerie in eine Dunkelkammer verwandeln, welche die Ontologie der Zeichnung untersucht. Der Besucher ist eingeladen, an einem assoziativen Gedankenspiel teilzunehmen, welches die versteckten Strategien der Erinnerung fokussiert. Durch die Medien Folie und Glas entsteht ein bewegtes Archiv, welches Bilder und Zeichnungen durch Licht und Schatten auftauchen und verschwinden lässt. Auf den Wänden werden Bilder fluktuieren, als wären sie geistige Vorstellungen, die Schopenhauer als eine Art Erkenntnisprojektion beschrieb
und letztendlich als viel mehr flüchtige und vergängliche Erinnerungen in den Blick bringen.
In his 1899 text “Screen Memory,” Sigmund Freud considers how memories are permeable and can be recalled in an altered state. The screen memory refers to the temporal separation between the consciousness and the object of memory. In 1925, Freud revisits this concept in “A Note on the ‘Mystic Writing Pad,’” in which he suggests a common children’s toy might be a metaphor for the way that memories accumulate in the mind. With the lifting of the transparent top page, figures are erased, and new drawings can be made; however, the pressure of the writer’s hand leaves behind traces, recorded on a medium just beneath this diaphanous surface. With reference to these ideas, the exhibition “In a Shadow Box” will transform the gallery space into a dark room for exploring the ontology of drawing. Like a shifting archive of images, unique drawings will appear and dematerialize into shadow and light through the media of transparency and glass. The viewer is invited to take part in an associative thinking process about the latent strategies of remembrance. Images will fluctuate upon the wall as if those imaginings of the mind, which Schopenhauer once described as a kind of cognitive projection, can be rendered ever more fleeting and ephemeral.




